Teste deinen Traingsplan
Egal wie du dein Training verändern willst, ob du mehr trainieren willst, gezielter und überlegter trainieren willst, oder dich vielleicht erst anfangen willst zu trainieren, zuerst solltest du deinen bisherigen Trainingsplan (falls vorhanden) analysieren. Dies geht ganz einfach. Beobachte, wie du dich nach einem Lauf fühlst. Geht es dir danach gut und fühlst du dich bereit für den zweiten Lauf, dann bleib ganz getreu dem Motto “don´t touch a running system” dabei. Wenn du jedoch schon nach den ersten Runden Schwierigkeiten mit deiner Kondition hast und/oder Armpump gegen Ende des Laufs, dann wird es Zeit die Stärken und Schwächen des aktuellen Planen zu beurteilen. Hast du vorher noch keinen Trainingsplan erstellt, dann solltest du dir überlegen, wieso du gerade jetzt einen Trainingsplan aufstellen möchtest? Was erhoffst du dir dadurch? Welche Erfolge möchtest du damit erzielen? Die Antworten darauf können dir für eine sinnvolle Zusammenstellung des Plans nützlich sein.
Such dir einen Partner
Eine gute Möglichkeit sich selbst zu motivieren ist es, sich mit einem Fahrer zusammen zu tun, der die gleichen Ziele verfolgt, wie du selbst. Es geht dabei nicht darum, dass ihr unbedingt den gleichen Speed habt. Wichtiger ist das gemeinsame Ziel, das euch beide verbindet. Dies hilft euch beiden, zusammen einen strukturierten Plan zu verwirklichen und ihr treibt euch beide gegenseitig an, wo man alleine vielleicht einfach keine Lust mehr hätte, und aufhören würde.
Bleib geschmeidig
So blöd es sich auch anhört, aber ein wichtiger Aspket des Trainings sollte das Dehnen sein. Es ist wissenschaftlich bewiesen, dass erhöhte Flexibilität hilft, das Verletzungsrisiko zu minimieren. Außerdem wird durch stretchen Muskelkater reduziert. Bau das Dehnen und Stretchen in deinen Trainingsplan ein. Ein positiver Nebeneffekt ist dadurch, dass du bei einem 60min workout dann nur noch 50min pumpen musst und die restlichen 10min für das Dehnen reserviert sind. Nutz beispielsweise die Zeit vor dem Fernseher oder am Telefon dafür.
Abwechslung ist das Zauberwort
Je mehr Abwechslung du in dein Training einbaust, desto weniger langweilig wird es dir. Versuch verschiedene Dinge in dein Programm einzubauen, die dir Spaß bereiten: Mountainbiken, Wakeboarden, Fußball, Klettern. Einfach alles, was die Routine aus dem Training rausnimmt und dein Kopf frisch und konzentriert hält. Irgendwas zu tun ist besser als nichts zu tun. Es muss nicht immer ein Killerworkout sein. Wechsle einfach ab, mal härter, mal lockerer.
Setz dir ein Ziel
Setz dir ein realistisches Ziel und arbeite daran. Egal ob es nun ein Sieg in einem Rennen einer Meisterschaft ist, oder nur die Vorgabe 10 Runden am Stück unter Renntempo zu fahren. Was immer es ist, schreib es auf Papier und kleb es mit Tesa an deinen Kühlschrank oder an den Spiegel im Bad. Wann immer du den Zettel siehst, hilft es dir dich zu konzentrieren und treibt dich an, dein Ziel zu erreichen.
Die Ernährung
Der Körper braucht eine ausgewogene Ernährung. Es ist nicht nötig mit Kalorien zählen anzufangen und irgendwelche komplizierten Ernährungspläne zu befolgen. Versuche einfach, dich bewusster zu ernähren, indem du mehr Früchte und Gemüse isst und dich in jedem Fall von Fast Food fern hälst. Wichtig ist natürlich die Flüssigkeitszufuhr, siehe den betreffenden Artikel.
Wenns mal härter ist
Normalerweise ist es einfach durch ein workout zu kommen, sofern man sich fit fühlt. Aber an Tagen, an denen du einfach nicht fit bist, zum Beispiel mit leichten Blessuren nach einem Rennen, musst du die Arschbacken zusammenkneifen und dich überwinden, das workout trotzdem durchzustehen. Allerdings sollte das insoweit mit Vernunft geschehen, dass man keine Verletzungen dabei riskiert. Du wirst sehen, dass du an schlechten Tagen am Ende des Trainings stärker bist als vorher. An guten Tagen trainiert jeder, an schlechten nur die echten Champs!
Egal ob Anfänger oder Fortgeschrittener, wer diese Tipps befolgt, wird sicher Fortschritte erzielen und den Zielen näher kommen. Also geh es an.