Der interne Speicher beträgt 16MB. Durch einlegen einer SD Karte ist der Speicher jedoch auf 2GB erweiterbar. Mit einer 2GB SD Karte kann man damit 54min. lange Videos aufnehmen. Die Kamera verfügt über einen Selbstauslöser. Sie wird mit 2AAA Batterien betrieben. Außerdem verfügt sie über einen "Photo every 5 seconds" Modus und hat ein einstellbares Soundlevel (je nach Lautstärke der Umgebung).
Im Lieferumfang enthalten sind die Kamera, die beiden AAA Batterien, Der Kunststoffkäfig, Befestigungsvorrichtung für den Helm und die Klebepads. Nicht im Liferumfang ist ein USB-Kabel oder eine SD Karte. Eine solche Karte gibt es jedoch im Handel für etwa 10€.
Die Kamera ist mit 6x4x3cm sehr klein gehalten. Im durchsichtigen Kunststoffkäfig sind die Maße mit 6.5x4.5x3.5cm nur minimal größer. Das Gewicht ist selbst mit dem kompletten Befestigungsmaterial so gering, dass man es gar nicht spürt, wenn man den Helm trägt. Durch den Kunststoffkäfig ist die Kamera vor Wasser und Staub bestens geschützt.
Durch die Gelenke kann die Kamera beliebig ausgerichtet werden. Dadurch kann man die Helmkamera natürlich auch an verschiedenen Stellen des Helms befestigen. Für unsere Testzwecke haben wir die Kamera sowohl oben als auch seitlich montiert. Die Befestigung wird durch Klebepads verwirklicht. Es besteht auch die Möglichkeit sie mittels der mitgelieferten Schlaufe zu befestigen. Dies erlaubt jedoch die Bauweise eines Motocross Helms in den meisten Fällen nicht, da dafür Löcher benötigt werden, wie sie beispielsweise bei BMX Helmen zu finden sind.
Fazit
Die Qualität der Aufnahmen haben uns bei unserem Test durchaus überzeugt und unsere Erwartung an die günstige Cam mehr als übertroffen. Vor allem mit der Bildqualität sind wir äußerst zufrieden. Was den Sound angeht, gibt es durchaus Verbesserungspotential. Aber für eine integrierte Lösung ist das Ergebnis dennoch in Ordnung. Was uns auch störte, war das etwas unruhige Bild der Aufnahmen. Diese sind wohl auf die Erschütterungen und Bewegungen des Helms zurückzuführen. Befestigt man die Kamera am Motorrad, kann dem Abhilfe geschaffen werden. Ein weiterer Schwachpunkt liegt in der relativ großen Angriffsfläche der Kamera bei einem Sturz. Fällt man bei einem Crash auf den Helm, ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass die Kamera davon in Mitleidenschaft gezogen wird. Hochwertigere Helmkamerasysteme haben lediglich ein kleines externes Objektiv, das weniger Angriffsfläche bietet und dazu noch in einem Metallgehäuse untergebracht ist.
Insgesamt jedoch ist das Fazit durchweg positiv. Die Hero 3 GoPro ist eine gute Lösung für preisbewusste Fahrer, die ohne großen Aufwand onboard-Aufnahmen machen wollen. Wer noch bessere Bildqualität und einen besseren Sound möchte, muss deutlich mehr investieren.
Wir bedanken uns hiermit beim MX-Shop Rhein-Main für das zur Verfügung gestellte Modell. Die Kamera ist dort für 185€ im Shop erhältlich.
Ein Beispiel-Video findet ihr z.B. hier: Youtube