Vor allem in der Winterzeit stellt sich oft die Frage, wie man sein Motorrad am besten einmottet. Wir möchten dir hier kurz erklären, worauf es ankommt wenn man das Motorrad für längere Zeit (mehr als 2 Wochen) nicht benutzt. Vorraussetzung für das Stilllegen ist natürlich, dass das Motorrad sauber ist!
Man sollte zunächst sichergehen, dass kein Benzin mehr im Vergaser ist. Das ist vor allem bei 2-Takt Bikes wegen dem zugesetzten Öl wichtig, da sich sonst Ablagerungen im Vergaser bilden können. Dazu kann man einfach die Ablassschraube am Vergaser öffnen (falls vorhanden), oder einfach das Motorrad bei geschlossenem Benzinhahn laufen lassen, bis es von alleine ausgeht.
Auch das Benzin im Tank sollte man ablassen, da Sprit in Kunststoffbehältern ausgast und an Qualität verliert. Wer einen Blechkanister besitzt, kann den Sprit vom Tank direkt in den Kanister zurücklaufen lassen.
Als nächstes sollte das Motorrad auf einem Hubständer abgestellt werden. Es ist wichtig, dass das Fahrwerk bei einer längeren Standzeit entlastet wird. Vorder- und Hinterreifen sollten also frei in der Luft schweben.
Zuletzt sollte man noch überprüfen, ob sich im Kühler Kühlflüssigkeit mit Frostschutzmittel befindet. Dies ist besonders wichtig, da sich gefrorenes Wasser ausdehnt und dadurch großen Schaden anrichten kann.
Damit sind die Vorbereitungen für den Winterschlaf eigentlich abgeschlossen. Wer die Möglichkeit hat, kann noch eine Plane über das Bike legen, um zu verhindern, dass Feuchtigkeit daran gelangt.